Es gibt kaum etwas Gemütlicheres als einen leichten Sommerpulli an einem warmen Abend. Genau diese lockeren, weichen Strickteile machen Sommeroutfits oft erst richtig besonders. Sie wirken entspannt, leicht verträumt und passen einfach zu allem. Egal ob über einem Kleid, zu einer lockeren Leinenhose oder morgens mit einer Tasse Kaffee auf dem Balkon.
Besonders schön finde ich, dass Sommerpullis oft viel leichter zu stricken sind als dicke Winterpullover. Viele Modelle leben von einfachen Mustern, lockeren Maschen und weichen Garnen. Dadurch entsteht dieser ruhige, entspannte Look, der sofort nach Urlaub, Sonnenuntergang und langen Sommerabenden aussieht.
Das Schönste daran ist, dass du dafür kein Strickprofi sein musst. Viele Sommerpullis bestehen nur aus rechten und linken Maschen oder einfachen Lochmustern. Genau dadurch eignen sie sich perfekt für entspannte Strickabende auf der Terrasse oder unterwegs im Garten.
In diesem Beitrag zeige ich dir zehn wunderschöne Sommerpulli Stricken Ideen, die modern, gemütlich und trotzdem anfängerfreundlich sind.
Diese Garne eignen sich besonders gut für Sommerpullis
Für Sommerpullis eignen sich leichte und atmungsaktive Garne besonders gut. Baumwolle, Leinen oder Viskosemischungen fühlen sich angenehm weich an und wirken nicht zu warm.
Auch lockere Maschenbilder machen einen großen Unterschied. Sommerpullis sehen oft besonders schön aus, wenn sie leicht oversized sitzen und weich fallen.
Wenn du Anfänger bist, starte am besten mit einfachen Modellen ohne komplizierte Abnahmen. Gerade lockere Oversize Pullis verzeihen kleine Fehler oft sofort.
10 schöne Sommerpulli Stricken Ideen
1. Lockerer Oversize Sommerpulli

Ein lockerer Oversize Sommerpulli gehört einfach zu diesen Projekten, die sofort gemütlich wirken. Genau das macht ihn perfekt für entspannte Sommertage oder kühlere Abende draußen. Der weiche Schnitt fällt locker über die Schultern und wirkt leicht, ruhig und modern. Besonders schön sehen helle Naturfarben oder sanfte Pastelltöne aus, weil sie diesen soften Sommerlook noch stärker betonen.
Materialien
• 500 bis 700 g Baumwollgarn
• Rundstricknadeln Stärke 6
• Wollnadel
• Schere
• Maßband
• Maschenmarkierer
So geht es
• Stricke zuerst eine kleine Maschenprobe von ungefähr 10 x 10 cm. Dadurch kannst du später besser berechnen, wie breit dein Pulli werden soll.
• Schlage danach die benötigte Maschenanzahl für das Rückenteil an. Für einen Oversize Look darf der Pulli deutlich weiter sitzen als normale Oberteile.
• Beginne mit einem kleinen Bündchen aus rechten und linken Maschen im Wechsel. Etwa fünf Zentimeter reichen dafür meistens aus.
• Arbeite danach glatt rechts weiter. Dabei strickst du auf der Vorderseite rechte Maschen und auf der Rückseite linke Maschen.
• Versuche möglichst locker zu stricken. Sommerpullis wirken viel schöner, wenn der Stoff weich fällt und nicht zu fest gearbeitet wird.
• Stricke das Rückenteil gerade nach oben bis ungefähr unter die Achseln.
• Kette jetzt an beiden Seiten einige Maschen ab, damit die Armausschnitte entstehen.
• Arbeite weiter bis zur gewünschten Schulterhöhe.
• Das Vorderteil wird fast identisch gestrickt. Für den Halsausschnitt teilst du die Arbeit später mittig.
• Stricke beide Seiten des Ausschnitts getrennt weiter und ketten dabei nach und nach einige Maschen ab, damit eine weiche Rundung entsteht.
• Für die Ärmel schlägst du erneut Maschen an und strickst einfache breite Rechtecke.
• Nähe zuerst die Schultern zusammen.
• Setze danach die Ärmel ein und vernähe anschließend die Seiten.
• Vernähe alle losen Fäden sorgfältig auf der Innenseite.
2. Sommerpulli mit Lochmuster

Ein luftiges Lochmuster wirkt sofort sommerlich und leicht. Genau deshalb eignen sich solche Pullis perfekt für warme Tage oder entspannte Abende draußen. Das Schöne daran ist, dass selbst einfache Lochmuster direkt besonders aussehen, obwohl sie oft nur aus wenigen Wiederholungen bestehen.
Materialien
• Dünnes Baumwoll- oder Leinengarn
• Stricknadeln Stärke 5
• Wollnadel
• Schere
• Maschenmarkierer
So geht es
• Beginne zuerst mit einer kleinen Maschenprobe, weil Lochmuster oft breiter ausfallen als glatte Muster.
• Schlage anschließend die benötigte Maschenzahl für das Rückenteil an.
• Arbeite zuerst einige Reihen Bündchenmuster aus rechten und linken Maschen.
• Danach beginnt das Lochmuster. Dafür arbeitest du Umschläge und strickst regelmäßig zwei Maschen zusammen.
• Nutze am Anfang ruhig Maschenmarkierer zwischen den einzelnen Musterabschnitten. Dadurch verlierst du weniger schnell den Überblick.
• Stricke möglichst locker, damit die kleinen Löcher schön sichtbar bleiben.
• Kontrolliere regelmäßig, ob dein Muster gleichmäßig aussieht.
• Stricke das Rückenteil bis unter die Schultern.
• Das Vorderteil wird genauso gearbeitet, allerdings mit tieferem Halsausschnitt.
• Teile die Arbeit dafür mittig und arbeite beide Seiten einzeln weiter.
• Für die Ärmel kannst du entweder ebenfalls ein Lochmuster verwenden oder schlichte glatte Ärmel stricken.
• Nähe zuerst die Schultern zusammen.
• Danach setzt du die Ärmel ein und schließt die Seiten.
• Ziehe den fertigen Pulli am Ende vorsichtig in Form. Gerade Lochmuster wirken danach oft noch schöner.
3. Cropped Sommerpulli mit kurzen Ärmeln

Ein kurzer Sommerpulli wirkt leicht, modern und perfekt für warme Tage. Besonders schön sieht er zu High Waist Jeans, Röcken oder lockeren Leinenhosen aus. Da dieses Modell etwas kürzer ist, wirkt das Projekt oft schneller fertig und eignet sich deshalb auch super für Anfänger.
Materialien
• Baumwollmischgarn
• Rundstricknadeln Stärke 5
• Wollnadel
• Schere
• Maßband
So geht es
• Überlege zuerst, wie kurz dein Pulli später werden soll. Viele Cropped Modelle enden ungefähr auf Taillenhöhe.
• Schlage die benötigte Maschenzahl für das Rückenteil an.
• Arbeite zunächst ein kleines Bündchen aus rechten und linken Maschen.
• Stricke danach glatt rechts weiter.
• Kontrolliere zwischendurch immer wieder die Länge. Gerade kurze Pullis wirken schnell kürzer als gedacht.
• Sobald du die gewünschte Höhe erreicht hast, arbeitest du die Armausschnitte.
• Dafür kettest du an beiden Seiten einige Maschen locker ab.
• Das Vorderteil wird ähnlich gearbeitet, allerdings mit etwas tieferem Ausschnitt.
• Für die kurzen Ärmel schlägst du deutlich weniger Maschen an als bei langen Ärmeln.
• Stricke einfache kurze Rechtecke für die Ärmel und halte die Spannung locker.
• Nähe zuerst die Schultern zusammen.
• Danach befestigst du die Ärmel.
• Vernähe anschließend die Seiten und alle losen Fäden.
• Falls sich die Ränder einrollen, kannst du später noch eine kleine Bündchenkante ergänzen.
4. Streifenpulli im Küstenstil

Feine Streifen erinnern sofort an Urlaub am Meer, lange Spaziergänge am Strand und frische Sommerluft. Genau deshalb wirken gestreifte Sommerpullis oft so gemütlich und entspannt. Besonders schön sehen Kombinationen aus Weiß, Beige, Hellblau oder Salbei aus.
Materialien
• Baumwollgarn in zwei Farben
• Rundstricknadeln Stärke 5
• Wollnadel
• Schere
• Maschenmarkierer
So geht es
• Entscheide zuerst, wie breit deine Streifen später werden sollen. Schmale Streifen wirken meistens besonders ruhig und modern.
• Schlage die benötigte Maschenanzahl für das Rückenteil an.
• Arbeite zuerst einige Reihen Bündchenmuster.
• Beginne danach mit der ersten Farbe und stricke mehrere Reihen glatt rechts.
• Wechsle anschließend zur zweiten Farbe.
• Ziehe den Fadenwechsel leicht fest, damit später keine Löcher entstehen.
• Lege den ungenutzten Faden locker am Rand mit nach oben. Dadurch musst du später weniger Fäden vernähen.
• Wiederhole die Farbwechsel regelmäßig bis zur gewünschten Länge.
• Kontrolliere zwischendurch, ob Vorder- und Rückenteil ungefähr gleich aussehen.
• Für die Ärmel kannst du dieselben Streifen wiederholen oder sie einfarbig stricken.
• Stricke den Halsausschnitt möglichst locker, damit der Pulli weich sitzt.
• Nähe zuerst die Schultern zusammen.
• Setze danach die Ärmel ein und vernähe anschließend die Seiten.
• Vernähe alle losen Fäden ordentlich auf der Innenseite.
5. Luftiger Pulli mit Fledermausärmeln

Fledermausärmel wirken weich, locker und leicht verspielt. Genau dadurch entsteht dieser gemütliche Sommerlook, der sofort entspannt aussieht. Das Schöne an diesem Schnitt ist, dass er oft einfacher zu stricken ist, als man zuerst denkt.
Materialien
• Softes Sommergarn
• Rundstricknadeln Stärke 7
• Wollnadel
• Schere
• Maßband
So geht es
• Beginne zuerst mit einem Ärmel.
• Schlage die benötigte Maschenzahl an und arbeite einige Reihen Bündchenmuster.
• Danach strickst du glatt rechts weiter.
• Nun beginnst du langsam mit den Zunahmen. Dadurch entsteht später die typische weite Form der Fledermausärmel.
• Nimm dafür an beiden Seiten regelmäßig einige Maschen zu.
• Arbeite langsam weiter, bis du die Breite des Körperteils erreicht hast.
• Sobald du die Mitte des Pullis erreichst, arbeitest du den Halsausschnitt.
• Teile dafür die Arbeit mittig und stricke beide Seiten einzeln weiter.
• Nach dem Ausschnitt führst du beide Seiten wieder zusammen.
• Nun beginnst du langsam mit den Abnahmen für den zweiten Ärmel.
• Nimm dafür an beiden Seiten regelmäßig einige Maschen ab.
• Arbeite weiter bis zur gewünschten Ärmellänge.
• Nähe am Ende nur noch die Seiten und Unterarme zusammen.
• Durch die großen Nadeln fällt der Pulli später besonders weich und locker.
6. Sommerpulli mit grobem Netzmuster

Ein grobes Netzmuster wirkt sofort leicht und modern. Genau solche Pullis sehen im Sommer besonders schön über Tops, Kleidern oder Bikinis aus. Trotz des auffälligen Looks ist dieses Projekt oft viel einfacher, als es aussieht. Viele Reihen wiederholen sich ständig und genau dadurch entsteht dieser entspannte Rhythmus beim Stricken.
Materialien
• Dünnes Baumwollgarn
• Rundstricknadeln Stärke 8
• Wollnadel
• Schere
• Maschenmarkierer
So geht es
• Beginne zuerst mit einer lockeren Maschenprobe. Gerade bei großen Nadeln verändert sich das Maschenbild oft stärker.
• Schlage anschließend die benötigte Maschenzahl für das Rückenteil an.
• Arbeite zuerst einige Reihen Bündchenmuster aus rechten und linken Maschen.
• Danach beginnt das Netzmuster. Dafür arbeitest du regelmäßig Umschläge und strickst zwei Maschen zusammen.
• Die großen Nadeln sorgen automatisch dafür, dass die kleinen Löcher später schön sichtbar werden.
• Ziehe den Faden beim Stricken nicht zu fest an. Gerade lockere Spannung macht den Pulli später besonders weich.
• Nutze am Anfang ruhig Maschenmarkierer zwischen den einzelnen Musterabschnitten. Dadurch verlierst du weniger schnell den Überblick.
• Kontrolliere regelmäßig die Breite, weil sich Netzmuster oft anders dehnen als glatte Muster.
• Das Vorderteil wird fast identisch gestrickt.
• Für den Halsausschnitt teilst du die Arbeit mittig und arbeitest beide Seiten einzeln weiter.
• Die Ärmel dürfen bewusst weit und locker bleiben. Genau dadurch entsteht dieser entspannte Sommerlook.
• Nähe zuerst die Schultern zusammen.
• Danach setzt du die Ärmel ein und vernähst anschließend die Seiten.
• Ziehe den fertigen Pulli am Ende vorsichtig in Form. Dadurch fällt das Netzmuster später noch schöner.
7. Romantischer Pulli mit Pastellfarben

Sanfte Pastellfarben wirken im Sommer besonders weich und ruhig. Genau deshalb sehen solche Pullis sofort gemütlich aus. Besonders schön wirken Kombinationen aus Rosé, Creme, Salbei oder hellem Beige. Dieses Modell lebt vor allem von den weichen Farben und dem lockeren Schnitt.
Materialien
• Baumwollgarn in mehreren Pastelltönen
• Rundstricknadeln Stärke 5
• Wollnadel
• Schere
• Maßband
So geht es
• Überlege dir zuerst eine Reihenfolge deiner Farben. Besonders harmonisch wirken sanfte Übergänge zwischen ähnlichen Tönen.
• Schlage die benötigte Maschenzahl für das Rückenteil an.
• Arbeite zunächst einige Reihen Bündchenmuster.
• Danach strickst du glatt rechts weiter.
• Nach mehreren Reihen wechselst du zur nächsten Farbe.
• Achte darauf, die Fäden beim Farbwechsel locker genug zu lassen, damit keine Spannung entsteht.
• Falls du weichere Übergänge möchtest, kannst du einige Reihen mit beiden Farben gleichzeitig arbeiten.
• Wiederhole die Farbwechsel regelmäßig bis zur gewünschten Länge.
• Kontrolliere zwischendurch, ob Vorder- und Rückenteil ungefähr gleich aussehen.
• Das Vorderteil wird ähnlich gearbeitet, allerdings mit tieferem Halsausschnitt.
• Für die Ärmel kannst du dieselben Farbwechsel übernehmen oder sie bewusst einfarbig halten.
• Nähe zuerst die Schultern zusammen.
• Danach setzt du die Ärmel ein und vernähst anschließend die Seiten.
• Vernähe alle Farbwechsel ordentlich auf der Innenseite.
• Der Pulli wirkt besonders weich, wenn du ihn am Ende vorsichtig spannst.
8. Sommerpulli mit weitem U-Boot-Ausschnitt

Ein weiter U-Boot-Ausschnitt wirkt leicht, elegant und trotzdem gemütlich. Besonders schön sieht dieser Stil aus, wenn der Pulli locker über die Schultern fällt. Genau dadurch entsteht dieser entspannte Sommerlook, der sofort weich und modern wirkt.
Materialien
• Leichtes Sommergarn
• Rundstricknadeln Stärke 6
• Wollnadel
• Schere
• Maschenmarkierer
So geht es
• Schlage zuerst die benötigte Maschenzahl für das Rückenteil an.
• Arbeite einige Reihen Bündchenmuster aus rechten und linken Maschen.
• Stricke danach glatt rechts weiter.
• Halte die Spannung möglichst locker, damit der Stoff weich fällt.
• Sobald du die Höhe der Achseln erreichst, arbeitest du gerade weiter nach oben.
• Für den typischen U-Boot-Ausschnitt kettest du deutlich mehr Maschen ab als bei einem normalen Rundhalsausschnitt.
• Arbeite danach beide Seiten getrennt weiter.
• Achte darauf, dass die Schultern nicht zu schmal werden.
• Das Vorderteil wird ähnlich gestrickt wie das Rückenteil.
• Für die Ärmel eignen sich lockere, leicht weite Formen besonders gut.
• Nähe zuerst die Schultern zusammen.
• Danach setzt du die Ärmel vorsichtig ein.
• Vernähe anschließend die Seiten und alle losen Fäden.
• Falls der Ausschnitt später zu locker wirkt, kannst du noch einige Reihen Bündchen anstricken.
• Besonders schön wirkt dieses Modell in Creme, Beige oder hellem Grau.
9. Dünner Sommerpulli im Boho Stil

Boho Sommerpullis wirken weich, leicht verspielt und unglaublich gemütlich. Besonders schön sind lockere Muster, Naturfarben und kleine Details wie Fransen oder Lochmuster. Genau dadurch entsteht dieser entspannte Handmade Look.
Materialien
• Dünnes Baumwollgarn
• Rundstricknadeln Stärke 5
• Wollnadel
• Schere
• Maßband
So geht es
• Beginne zuerst mit einer lockeren Maschenprobe.
• Schlage anschließend die benötigte Maschenzahl an.
• Arbeite zuerst einige Reihen Bündchenmuster.
• Danach kombinierst du glatte Reihen mit einfachen Lochmustern.
• Besonders schön wirken lockere Wiederholungen aus Umschlägen und zusammen gestrickten Maschen.
• Halte den Schnitt bewusst etwas weiter und oversized.
• Stricke Vorder- und Rückenteil getrennt bis unter die Schultern.
• Für den Ausschnitt arbeitest du eine weiche Rundung durch lockeres Abketten einiger Maschen.
• Die Ärmel dürfen leicht ausgestellt sein. Dadurch entsteht der typische Boho Look.
• Wenn du möchtest, kannst du am unteren Rand kleine Fransen befestigen.
• Schneide dafür mehrere gleich lange Garnstücke zu und ziehe sie mit einer Häkelnadel durch den Saum.
• Verknote die Fäden vorsichtig und kürze sie auf dieselbe Länge.
• Nähe anschließend alle Teile zusammen und vernähe die losen Fäden ordentlich.
10. Kuscheliger Abendpulli für den Sommer

Auch im Sommer werden Abende manchmal überraschend kühl. Genau dafür ist ein gemütlicher Abendpulli perfekt. Dieses Modell wirkt weich, locker und gemütlich, ohne zu warm oder schwer zu sein.
Materialien
• Weiches Baumwollmischgarn
• Rundstricknadeln Stärke 7
• Wollnadel
• Schere
• Maschenmarkierer
So geht es
• Schlage zuerst die benötigte Maschenzahl für das Rückenteil an.
• Arbeite ein breites Bündchen aus rechten und linken Maschen.
• Stricke danach glatt rechts weiter.
• Nutze bewusst größere Nadeln, damit der Stoff weich und locker fällt.
• Stricke das Rückenteil gerade nach oben bis unter die Schultern.
• Arbeite danach die Armausschnitte durch lockeres Abketten einiger Maschen.
• Das Vorderteil wird ähnlich gearbeitet.
• Für einen gemütlichen Look eignet sich ein etwas tieferer Rundhalsausschnitt besonders gut.
• Die Ärmel dürfen locker und leicht oversized bleiben.
• Ziehe die Maschen beim Stricken nicht zu fest an. Gerade weiche Spannung macht den Pulli später besonders gemütlich.
• Nähe zuerst die Schultern zusammen.
• Danach setzt du die Ärmel ein.
• Vernähe anschließend die Seiten und alle losen Fäden ordentlich.
• Besonders schön wirken warme Naturfarben wie Hafer, Beige oder helles Taupe.
• Der fertige Pulli passt perfekt zu langen Sommerabenden auf dem Balkon oder gemütlichen Spaziergängen draußen.
Häufige Fragen
Welches Garn eignet sich am besten für Sommerpullis?
Für Sommerpullis eignen sich vor allem Baumwolle, Leinen oder leichte Mischgarne. Diese Garne wirken atmungsaktiv und fühlen sich auch an warmen Tagen angenehm weich auf der Haut an. Sehr dicke Winterwolle wirkt dagegen oft zu schwer und warm.
Sind Sommerpullis auch für Anfänger geeignet?
Ja, absolut. Viele Sommerpullis bestehen nur aus rechten und linken Maschen oder einfachen Lochmustern. Gerade lockere Oversize Modelle verzeihen kleine Fehler oft sofort und eignen sich deshalb perfekt für Anfänger.
Warum wirken Sommerpullis oft so locker und weich?
Sommerpullis werden meistens mit größeren Nadeln und lockerer Spannung gestrickt. Dadurch fällt der Stoff weicher und luftiger. Genau das sorgt später für diesen gemütlichen Sommerlook.
Wie verhindere ich ungleichmäßige Maschen?
Versuche möglichst entspannt zu stricken und den Faden nicht zu fest anzuziehen. Gerade am Anfang helfen kleine Maschenproben enorm. Dadurch bekommst du schneller ein Gefühl für eine gleichmäßige Spannung.
Muss ich Sommerpullis nach dem Stricken spannen?
Gerade bei Lochmustern oder lockeren Garnen lohnt sich das Spannen oft sehr. Der Pulli fällt danach schöner und die Muster wirken gleichmäßiger. Dafür kannst du den Pulli leicht anfeuchten und vorsichtig in Form ziehen.
Welche Farben wirken besonders sommerlich?
Creme, Beige, Rosé, Salbei, Hellblau oder warme Naturtöne wirken besonders ruhig und leicht. Pastellfarben sorgen zusätzlich für einen weichen, gemütlichen Look.
Wie lange dauert ein Sommerpulli ungefähr?
Das hängt natürlich vom Muster und deiner Erfahrung ab. Ein einfacher Oversize Pulli lässt sich oft innerhalb weniger Wochen fertigstellen. Kleine Cropped Modelle gehen meistens deutlich schneller.
Sommerpulli Stricken Ideen machen den Sommer noch gemütlicher
Das Schöne an gestrickten Sommerpullis ist, dass sie sofort dieses ruhige Gefühl von langen Sommerabenden, warmem Licht und entspannten Stunden draußen vermitteln. Selbst einfache Modelle wirken oft unglaublich weich und besonders.
Du musst dafür nicht perfekt stricken können. Gerade kleine Unebenheiten machen handgemachte Pullis oft erst richtig gemütlich und persönlich.
Vielleicht liegt dein erster leichter Sommerpulli schon bald neben dir auf dem Balkon, während draußen langsam die Abendsonne untergeht und die Luft ein kleines bisschen kühler wird. Genau solche selbstgemachten Projekte machen den Sommer oft noch schöner und gemütlicher.